Einsatz Bärgunt 04. u. 05.06.19

05.06.19

Im Zuge einer groß angelegten Suchaktion konnten die beiden Wanderer aus Deutschland, eine 40-jährige Frau und ihr 41-jähriger Lebenspartner im Laufe des frühen Nachmittags, ca. 30 m abwärts des Schneelochs, in welches sie gestürzt waren, lokalisiert werden. Beide Verunglückten konnten gegen 14.00 Uhr nur mehr tot geborgen werden. Die genaue Todesursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
An der Suchaktion waren 42 Personen der Bergrettungen Mittelberg/Hirschegg, Riezlern und Warth, drei Personen der Bergrettung St. Johann mit sog. Dampfsonde, zwei Beamte der Alpinpolizei, zwei Personen mit einem Lawinensuchhund, eine Person mit einem Leichenspürhund, drei Canyoning-Taucher mit Kanalkamera, eine lokale Firma mit einem Bagger, sowie die Hubschrauber "Libelle", "Edelweiß" und "C8" im Einsatz. Für Rückfragen vor Ort stand Bürgermeister Andy Haid zur Verfügung. Auch das Kriseninterventions-Team befand bzw. befindet sich vor Ort.
LPD Vorarlberg

04.06.19

Suche im Bereich des Widdersteins nach verunglückten Wanderern.
Drei Deutsche Wanderer welche am 04.06.2019 rund um den Widderrstein eine Bergtour unternahmen, kamen gegen 15:00 Uhr in der Nähe der "Neuen Hochalphütte" in ein großes Schneefeld und suchten den tatsächlichen Verlauf des Wanderweges. Dabei rutschte eine Wanderin aus, rutschte mehrere Meter ab und verschwand in einem großen Schneeloch. Die beiden anderen Wanderer versuchten sofort sie zu finden und stiegen hinterher. Dabei rutschte einer der beiden auf dem Schnee aus und rutschte ebenfalls in dasselbe Schneeloch. Der dritte Wanderer, welcher kein Handy mit sich führte, stieg leicht verletzt und im Schockzustand ins Tal und setzte von dort den Notruf ab. Seit ca. 15:30 Uhr befinden sich ca. 50 Bergretter aus Mittelberg, Riezlern und Warth sowie die Alpinpolizei Kleinwalsertal, der Notarzthubschrauber C8, der Polizeihubschrauber Libelle sowie drei Canyoning Taucher samt Kanalkamera im Einsatz. Von den beiden Personen fehlt bislang jede Spur. Aufgrund der Steilheit des Geländes und der massiven Schneemenge gestaltet sich der Einsatz sehr schwierig. Im Bereich des Schneelochs ist die Schneedecke an die 6 Meter dick. Darunter verläuft ein Gebirgsbach, welcher derzeit sehr viel Wasser führt.
Polizeiinspektion Kleinwalsertal